„Global denken – lokal handeln“
ist in den
letzten Jahren im Zuge der Agenda 21
Diskussionen und Aktivitäten zu einem häufig
benutzten Begriff geworden. Partnerschaften
zwischen Städten, Gemeinden und Schulen des
Nordens und Südens stehen für die vielfältigen
Bemühungen, diesen Begriff mit Leben zu
füllen.
Schulpartnerschaften zwischen Ländern des
Südens und Ländern des Nordens bieten viel-fältige
Möglichkeiten für Globales Lernen im
Sinne der Agenda 21. Über die konkrete
Zusammenarbeit und die damit verbundenen
persönlichen Kontakte wächst das Verständnis
für globale Zusammenhänge und für die
Lebenssituation der Menschen des Südens.
Viele Schulen haben sich auf den Weg
gemacht und sind Partnerschaften mit Ländern
des Südens eingegangen, circa 20 deutsche
Schulen haben inzwischen Partnerschulen in
Mosambik.
(Siehe:Partnerschulen)
Schon seit mehr als 20 Jahren engagiert sich
der KKM e.V., ein Netzwerk von Organisationen,
Gruppen, Schulen und Einzelpersonen,
deren gemeinsames Ziel die Unterstützung der
Menschen in Mosambik ist, im Bereich
Schulpartnerschaften. Der KKM unterstützt die
Schulen bei der Initiierung und Weiterentwicklung
ihrer Partnerschaften und stellt eine
Plattform für Erfahrungsaustausch und
Vernetzung dar.
Ziele
Förderung von Globalem und
Interkulturellem Lernen
Schulpartnerschaften können
Verständnis
wecken für globale Zusammenhänge
Weltoffenheit und Toleranz einüben
ein differenzierteres Bild von Afrika vermitteln.
Vorurteile abbauen
den Kontakt zur fremden Kultur fördern;
praktischer Solidarität einüben;
Bereitschaft fördern, Verantwortung zu übernehmen
ungekannte Fähigkeiten entwickeln;
den Schulalltag bereichern
Lernsituation und Lehrqualität in Mosambik verbessern
Durch welche Aktivitäten können diese Ziele erreicht werden?
Lernen in Projekten und Austausch mit "Experten" aus anderen Schulpartnerschaften
Vertiefung im Unterricht parallel in vielen Fächern, wie Gesellschaftslehre, Literatur, Musik, Kunst, Naturwissenschaften
Themenspezifische Aktionen / Kampagnen; Beschäftigung mit Problemfeldern wie Fremdenfeindlichkeit, Anti-Landminenkampagne, Kampagne "Kinder haben Rechte" u.a.
Briefwechsel und Begegnungsreisen
Öffentlichkeitsarbeit und Spendenmobilisierung, z.B. durch "Run for Help", Bazare, Benefizveranstaltungen, Pausenverkauf u.v.a.m.
Gute Gründe für eine Schulpartnerschaft mit Mosambik!
Durch den KKM besteht bereits eine gute Kooperationsstruktur ; auf Neue Schulen können von den langjährigen Kontakten und Erfahrungen profitieren.
Mosambik ist ein wunderschönes Land, reich anvielfältiger Natur und Kultur
Mosambik ist politisch verhältnismäßig stabil und ein Schwerpunktland für deutsche Entwicklungszusammenarbeit.
Durch die jahrzehntelangen engen Beziehungen Mosambiks zur DDR gibt es Mosambikaner in Deutschland und deutschsprechende Mosambikaner in ihrem Heimatland, die in die Partnerschaften eingebunden werden können.
Mosambik zählt zu den ärmsten Länden der Welt und hat Unterstützung sehr nötig.
Der KKM macht unterstützende Angebote für die Schulen:
Kontakte zwischen den Partnerschulen durch Seminare und Treffen
jährliche Schulpartnerschaftsseminare zu spezifischen Themenbereichen
KKM Website und spezielle SchülerInnenseite
Zeitschrift Rundbrief Mosambik mit Schulpartnerschaftsseiten
Unterrichtsmaterialien zu Mosambik, Multimediakiste für Sek.I und II
Newsletter zu aktuellen Entwicklungen in Mosambik
Informationspool zu Mosambik und dem Südlichen Afrika
Organisation von Künstlerbesuche, Wettbewerben und Lernprojekten
Beratung beim Aufbau einer Mosambik-Schulpartnerschaft
Beratung für Besuchsreisen
Vermittlung von ReferentInnen, KünstlerInnen, ExpertInnen
Ausführliches erfahren Sie in der Handreichung des KKM:
Encontros - Begegnungen
Schulpartnerschaften mit Mosambik -
Gefördert von der Nordrhein-Westfälischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung und dem Ausschuß für entwicklungsbezogene Bildung und Publizistik (APB) des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED).