Vom Reichtum in der Armut

Rohstoffabbau und Verteilungskonflikte am Beispiel Mosambik

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Vom Reichtum in der Armut – Rohstoffabbau und Verteilungskonflikte am Beispiel Mosambik

Die Broschüre zielt darauf ab, einen Überblick über die Rohstoffvorkommen, die gesetzliche Grundlage, die Akteure und die bereits gestarteten Projekte im Sektor der Extraktiven Rohstoffe in Mosambik zu vermitteln und kritisch zu beleuchten. Dabei werden auch die Forderungen der mosambikanischen Zivilgesellschaft und zukünftige Handlungsoptionen aufgezeigt.

Zentrale Fragestellungen lauten: Welche Rohstoffvorkommen gibt es in Mosambik? Welche Akteure sind im Sektor der Extraktiven Industrien aktiv? Zu welchen Bedingungen bietet Mosambik seine Rohstoffvorkommen auf dem internationalen Markt an? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit die Extraktiven Industrien zu nachhaltiger Entwicklung und einer effizienten Armutsbekämpfung in Mosambik beitragen? Welche Rolle spielen deutsche und europäische Rohstoffstrategien?

Die Broschüre kann als PDF heruntergeladen oder beim KKM bestellt werden:

Broschüre Rohstoffabbau in Mosambik (PDF | 8,2 MB)
Kurzversion Rohstoffabbau in Mosambik (PDF | 4,2 MB)

Herausforderungen in der Rohstoffindustrie Mosambiks

Seit einigen Jahren steht auch der Sektor der extraktiven Industrien im Zentrum der Analysen des CIP, da in Mosambik immer mehr Rohstoffvorkommen entdeckt und ausgebeutet werden. Leider zeigen zahlreiche Länderbeispiele in der Region, dass Rohstoffreichtum nicht immer mit einem Wohlstandswachstum der breiten Bevölkerung einhergeht. Eher im Gegenteil sind die rohstoffreichen Länder weltweit meist die mit der ärmsten Bevölkerung.

Unter welchen Umständen kann sich der Abbau von Bodenschätzen in Mosambik zu einer ernsthaften Bedrohung statt zu einem Segen entwickeln? Sind die gegenwärtigen Regelwerke und institutionellen Rahmenbedingungen tauglich für eine Atmosphäre der Transparenz?

Auf diese Fragen versucht der vorliegende Bericht eine Antwort zu geben. Die Studie skizziert den Kontext der extraktiven Industrien in Mosambik und beleuchtet die Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) als einen möglichen Ansatz für mehr Transparenz im Rohstoffsektor.

Korruptionsstudie Rohstoffindustrie (PDF | 2,8 MB)