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Wie blicken mosambikanische und deutsche SchülerInnen auf die Themen Ressourcenarmut und Ressourcenreichtum? Welche Relevanz hat das Thema in ihrem Alltag? In eindrücklichen Bilder und Statements setzen sich die SchülerInnen mit Fragen der Verteilung und des Konsums von Ressourcen auseinander. Die Ausstellung bietet einen spannenden Wechsel zwischen Fotos, den dazugehörigen Statements sowie kurzen Innformationstexten. Aufgrund des direkten Bezuges zu der Lebenswelt von SchülerInnen eignet sie sich ideal für die Präsentation in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen. Die zur Ausstellung entwickelten didaktischen Materialien eignen sich zur Vertiefung der fünf Themenfelder. Die einzelnen Banner können auf der Sonderseite eingesehen werden: Die Ausstellung besteht aus insgesamt 13 Roll-Up-Bannern mit den Maßen 0,85m breit x 2,15m hoch. Alle Banner sind einseitig bedruckt. Kosten: 50€/Woche (zzgl. Versand) |
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Der Ausstellungskatalog mit allen Fotos und Texten der Ausstellung kann für eine Schutzgebühr von 3€ beim KKM bestellt werden oder als PDF heruntergeladen werden.
Fotoausstellung
Fotoausstellung
"Venha ver o meo mundo - Komm ich zeig Dir meine Welt"
11 Fotos 90 x 90 cm
Fotoaustausch über Wasser und Müll zwischen mosambikanischen und
deutschen SchülerInnen
HRSG. KKM e. V. ; 2004
Ausleihgebühr 25,00 Eur. pro Woche zzgl. Versandkosten
Kunstausstellung "Das Klagen der Götter"
Zwölf Bilder (60 x 90 cm) von Crescêncio Paulo mit Informationstafeln
Hrsg. KKM, Bielefeld, 1995
Ausleihgebühr: EUR 25,--/Woche zuzügl. Versandkosten
Im Vorort der Hauptstadt von Mosambik verkauft der zwölfjährige Paito Krapfen, um etwas Geld zum Unterhalt seiner Familie beizusteuern. Nun soll er für seine Mutter Mehl kaufen. Im Laden ist das aber gerade ausgegangen. Mit einem kleinen Zwischenhandel, nämlich dem Verkauf von einzelnen Zigaretten, versucht Paito, etwas Geld zu verdienen. Doch dann raubt ihm ein Dieb das Päckchen. Verzweifelt macht sich Paito auf den Weg ins Zentrum der Stadt. Auf dem Markt lernt er den gleichaltrigen Xano kennen. Gemeinsam versuchen die beiden Jungen, mit verschiedensten Aktivitäten zu Geld zu kommen...
Der unbeschwerte, semidokumentarische Kinderfilm vermittelt viele Eindrücke vom Alltagsleben in Mosambik und beeindruckt durch die erfrischende Ideenvielfalt und Kreativität der beiden optimistischen Jungen.
Lernziele:
| Themen: | Kinderalltag, Stadt/Slum, Selbsthilfe |
| Sprachen: | Portugiesisch | Deutsch (Synchronfassung); Untertitel: Deutsch | Französisch | Englisch |
| Geeignet: | ab 10 Jahren |
Oswaldo ist eines von vielen mosambikanischen Straßenkindern. Im Rahmen des von terre des hommes unterstützten Projekts "Kanimambo" konnte er die Schule besuchen und ein Ausbildung zum Schreiner abschließen. Heute lebt er wieder bei seiner Familie und trägt dazu bei, deren Lebensunterhalt zu sichern. Der Film zeigt an vielen Beispielen, dass Hilfe zur Selbsthilfe möglich ist.
| Schlagwort: | Straßenkinder |
| Autor: | keine Angabe |
| Genre: | Kurzfilm, 18 min. |
| Herkunft: | terre des hommes, 1999 |
Alltag im südlichen Afrika im Zeichen von HIV/AIDS. Acht Filme bieten verschiedene Einblicke in das Leben von Betroffenen und geben ihnen Raum, über ihre Bewältigung dess Alltags und ihre Hoffnungen für die Zukunft zu sprechen. Im Zentrum stehen Menschen, deren Lebensmut trotz ihrer Krankheit ansteckend wirkt. Die DVD beleuchtet das Thema HIV/AIDS in einem globalen Kontext, zeigt Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen Norden und Süden auf und weist auf unsere Veramtwortung gegenüber dem Süden hin.
Die Filme schaffen ganz unterschiedliche Bezüge zu unserem Alltag. So knüpfen sie u.a. an das unbekümmerte Verhalten von Jugendlichen an, die durchaus über HIV/AIDS im Bild sind, selbst aber nur für den Moment leben. Die Filme erzählen von Kindern, die ohne Eltern aufwachsen und auf der Strasse leben. Sie sprechen vom Leben in der Familie, von Erziehung, Aufklärung und Prävention und stellen Die Frage nach traditionellen und modernen Werten. Sie greifen so intime Themen auf wie Liebe, Sex und Freundschaft, thematisieren Geschlechterrollen und schrecken auch nicht vor Fragen von Sterben und Tod zurück. Sie handeln vom Kampf für einen gerechten Zugang zu Medikamenten und Präservativen und prangern die Diskrimminierung betroffener Menschen an.
Adolfo ist ein schwarzer Junge aus Inhambane, der ältesten Stadt Mosambiks. Er lebt mit seiner Mutter, seinen beiden Schwestern und deren Kindern in einem alten Steinhaus. Da er ein sehr kleines Zimmer hat, verbringt er die meiste Zeit auf der Strasse. Dort trifft er Freunde, mit denen er auch abends in die Schule geht und sich überlegt, ob er nicht Lehrer werden sollte. Doch Adolfo spielt nicht nur - er hat auch einen Job. Da seine Mutter mit dem Straßenhandel mit Erdnüssen zu wenig verdient, arbeitet Adolfo als Fremdenführer: er trägt die Taschen der Touristen, verhandelt für sie auf dem Markt, übersetzt und führt sie durch die Straßen.
| Schlagwort: | Alltag eines kleinen Jungen aus Inhambane |
| Autor: | k.A. |
| Genre: | Dokumentarfilm, Kurzfilm, 15 min., geeignet ab 14 Jahren |
| Herkunft: | Mosambik, 2000 |
"Manchmal schafft es eine Krise ins Fernsehen - und manchmal schafft sie es nicht." Sagt Brenda Barton vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen. Wenn eine Krise das Medieninteresse geweckt hat, dann bekommt sie auch Spendengelder. Wenn nicht, dann nicht. Und da liegt das Problem: die eigentlich wichtigen Katastrophen sind selten fernsehtauglich. Beispiel Mosambik: Dort herrscht seit 2 Jahren eine schreckliche Dürre, aber das Ausland nimmt davon keine Notiz. Denn es ist eine sogenannte "grüne Dürre": grüne Maisfelder, so weit das Auge reicht, aber keine Maiskolben an den Stauden. Das Drama lässt sich schlecht in Bilder fassen. Vor vier Jahren war das anders. Da brachen über Mosambik die schlimmsten Fluten seit Jahrzehnten herein. In dramatischen Szenen retteten Hubschrauberpiloten Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen. Die Bilder gingen um die Welt, Mosambik erhielt 400 Millionen US-Dollar an Spenden. Das Mosambik der "grünen Dürre" erhält fast nichts. Stefan Schaaf und Richard Klug gehen in "Die Katastrophenmacher" der Frage nach, warum es so wenig Spenden gibt für die eigentlichen Krisen dieser Welt. Sie sprechen mit Hilfsorganisationen und Medienschaffenden über die Katastrophenmaschinerie und die Rolle der professionellen Helfer.
| Schlagwort: | Medieninteresse Katastrophe |
| Autor: | Stefan Schaaf, Richard Klug |
| Genre: | Dokumentation |
Ein Ehepaar aus England, reich und kinderlos, möchte ein Kind adoptieren. Da ihnen das offizielle Adoptionsverfahren zu lange dauert, beschließen sie, ein dreijähriges indisches Kind zu "kaufen". Doch statt des erhofften Kleinkindes liefert ihnen der Vermittler Lazar, einen zehnjährigen schwarzen Jungen aus Mosambik. Anne und Peter wissen nicht, dass seine Eltern im Bürgerkrieg brutal ermordet wurden und Lazar zum Kindersoldaten ausgebildet wurde, der im Namen der "Freiheit" töten musste. Die Konflikte blieben nicht aus und Lazar löst sie so, wie er es gelernt hat: mit Gewalt. Er schlägt einen Jungen zusammen. Die Polizei wird auf ihn aufmerksam. Anne und Peter sind der Situation nicht mehr gewachsen. Nur Peters Vater genießt noch das Vertrauen des Jungen. Aus Angst, wieder zurück geschickt zu werden, stiehlt Lazar jedoch dessen Pistole und läuft von zu Hause weg. Die Polizei findet ihn hoch oben im Baum. In seiner Verzweiflung schießt er auf alle, die sich ihm nähern und versucht schließlich, sich selbst zu töten. Doch das Magazin ist leer. Die Zeichen, die der traumatisierte Junge aussendet, stehen für die Taten in Afrika, doch sie überfordern die Erwachsenen, die nicht in der Lage sind, ihn zu begreifen.
| Schlagwort: | Kindersoldaten, Bürgerkrieg |
| Autor: | Cezary Harazimovicz |
| Genre: | Spielfilm, 85 min., ab 16 Jahre |
| Herkunft: | Polen, 1994 |
Im Februar 2000 wurde Mosambik von einer Reihe von Naturkatastrophen heimgesucht. Auf starke Regenfälle folgten zwei Hurrikans, und der größte Teil des Landes war unter alles vernichtenden Wassermassen begraben. Die dramatischen Bilder aus Mosambik - dem schwer betroffenen Land im Südosten von Afrika - bewegten die ganze Welt. Hunderttausende von Menschen wurden obdachlos und versuchten sich vor den Fluten in Sicherheit zu bringen. Viele, die von der Flut überrascht wurden, suchten Schutz auf Dächern und Bäumen, wo sie oft tagelang auf die rettenden Hubschrauber warten mussten. Die Schweizer Bevölkerung zeigte gegenüber den Unwetteropfern von Mosambik großen Anteil. Bei den Spendenaktionen der Glückskette wurden bereits nach wenigen Wochen über 11 Mio. Franken gesammelt. Ein Teil dieses Geldes wurde für Soforthilfe, Saatgut, Decken, Kleider etc. sowie für Familien-Zusammenführungen von über 65000 Menschen eingesetzt. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern nahmen Schweizer Hilfswerke Langzeitprojekte in Angriff, mit Priorität für Häuser, Trinkwasserbrunnen, Gesundheitszentren, Schulanlagen etc. Dank großer Eigeninitiative der mosambikanischen Bevölkerung und der internationalen Solidarität, hat sich das Leben in dieser Region teilweise wieder normalisiert. Viele der geplanten Projekte konnten realisiert werden oder sind kurz vor der Fertigstellung. Barbara Rady-Rupf und Guido Noth haben das von den Überschwemmungen stark heimgesuchten Einzugsgebiet des Limpopo-Flusses, die Provinz Gaza im Norden der Hauptstadt Maputo, im Juni 2000 und noch einmal im März 2001 besucht. Bilanz einer Hilfsaktion!
| Schlagwort: | Naturkatastrophen |
| Autor: | Barbara Rady-Rupf, Guido Noth |
| Genre: | Dokumentation, 50 min. |
| Herkunft: | Mosambik 2000/2001, dipro media |
Ein Mosaik zum Leben des ermordeten Journalisten, der auch einen Teil der Geschichte Mosambiks aufzeigt. Sehr empfehlenswert. Portugiesisch/englisch, mit englischen Untertiteln, VHS, 2002, 30 Min. Leihgebühr Euro 5,50
| Schlagwort: | Korruption |
| Autor: | Rehad Desai |
| Genre: | Dokumentation, 30 min., Portugiesisch, englischer Untertitel |
| Herkunft: | Produzent: Joao Ribeiro, 2002 |
2-minütige Einführung (geographische Angaben, koloniale Vergangenheit, Sprache, Unabhängigkeit,
Krieg(-sparteien), Friedensabkommen); Alltagsleben der kleinen Carla und ihrer Familie (Maputo - Gegensatz Stadtviertel, Arbeitsleben, Schulalltag, Marktgeschehen, gemeinsames Abendessen, Wohnverhältnisse etc.)
Bemerkung:
Ziel- und Altersgruppe ist zu differenzieren: 2-minütige Einführung ist wegen z.T. bildlich dargestellten Kriegsvergangenheit nicht für jüngere Kinder geeignet, die eigentliche Geschichte Carlas spricht dahingegen besonders jüngere Kinder an
– gut geeignet für den Einsatz in Schulen und Jugendgruppen -
Leihgebühr:EUR 5,50
| Schlagwort: | Alltag eines Kindes und seiner Familie in Maputo |
| Autoren: | Georg Burkart, Sigi Mutschler, Elena Doeleman |
| Genre: | Dokumentation, 15 min., |
| Herkunft: | Mosambik 1994, Mediengruppe Schrägspur e.V. mit Unterstützung der Schulpartnerschaftsgruppe der Anne-Frank-Hauptschule Lennestadt, der Kooperativen Gesamtschule Weyhe und des Dritte-Welt-Hauses Bielefeld |
Stefanie Landgraf berichtet über die Kriegshintergründe und deren Auswirkungen auf die Infrastruktur des Landes, auf die Zivilbevölkerung und im Speziellen auf die Kinder. u.a. die Arbeit einer therapeutischen Einrichtung für kriegstraumatisierte Kinder.
Bemerkung:
grausame Bilder hin und wieder, recht politische Dokumentation, die die Unterstützung der Renamo durch einige deutsche Stiftungen anprangert
Leihgebühr: EUR 5,50
| Schlagwort: | Kinder im Krieg |
| Autor: | Stefanie Landgraf |
| Genre: | Dokumentation, 33 min. |
| Herkunft: | 1992, Terra Media Corporation, München im Auftrag von Terre des Hommes BRD e.V., Osnabrück |
Der Zeichentrickfilm beleuchtet anschaulich Hintergrund und Ursachen vieler wirtschaftspolitischer Entwicklungen, wie sie in den letzten Jahrzehnten in der Dritten Welt gelaufen sind.
Guter Einstieg ins Thema,ab 12 Jahre
Zeichentrick, England 1994, 12 min.VHS
Initiativkreis Entwicklung braucht Entschuldung
Leihgebühr: EUR 5,50
Neun Jahre nach ihrer Flucht aus dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Mosambik in den Nachbarstaat Malawi macht sich Alexandre Ferrao im Oktober 1993 mit seiner Familie auf den Weg, um endlich in sein Dorf in Mosambik zurückzukehren. Der Film schildert die dreiwöchige beschwerliche Reise, den erzwungenen Aufenthalt in einem Flüchtlingslager, weil die Transportmöglichkeiten fehlen, mühsame Fußmärsche und Fahrten auf LKWs. Alexandre, der die Gruppe anführt, hält in seinem Tagebuch alle Eindrücke der Reisefest. Als sie ihr Dorf erreichen mischt sich die Freude über die Rückkehr mit der Trauer über die Verluste und den Sorgen für die Zukunft. Ohne Pathos, detailgenau und mit Respekt vor den Akteuren wird vermittelt, was es heißt, in Afrika auf der Flucht zu sein und die Anforderungen des Alltags unter diesen Bedingungen zu bewältigen.
Bemerkung: Geschichte etwas langatmig, nicht unbedingt für Kinder geeignet
| Schlagworte: | Exil/Flucht, Krieg/Bürgerkrieg |
| Autor: | Licinio Acevedo |
| Genre: | Semidokumentation, 47 min., geeignet ab 14 Jahren, Deutsche Übersetzung/Kommentare |
| Herkunft: | Mosambik, 1994, Pedro Pimenta für Ebano Multimedia Production/ TVE Moçambique/ BBC/ One World Group of Broadcasters |
In der Regenzeit steigen die Flusspegel an und die Region Chimanimani wird von der Außenwelt abgeschlossen. Eine Brücke muss gebaut werden, um der nächsten Isolation vorzubeugen und den Transport von lokal produziertem Honig zu gewährleisten. Der Film erzählt von den Bemühungen gemeinschaftlicher Arbeit für den Bau dieser wichtigen Brücke und von der gemeinsamen Hoffnung, dass die Brücke den kommenden Naturgewalten Stand halten wird.
Bemerkung: schöne Landschaftsaufnahmen, aber etwas langatmig und für Kinder wahrscheinlich zu langweilig
| Schlagwort: | Brückenbau als Kommunenprojekt |
| Autor: | Licinio Azevedo |
| Genre: | Dokumentation, 52 min., englischer Kommentar und Untertitel |
| Herkunft: | Chimanimani, 2001, Ebano Multimedia |
Nach dem Friedensvertrag zwischen den zwei Kriegsparteien in Rom 1992 steht der Wiederaufbau des Landes auf der Tagesordnung. Flüchtlinge kehren in Massen aus den Nachbarländern zurück und treffen eine, durch die Renamo völlig zerstörte Infrastruktur vor. Ganze Landesteile müssen entmint werden, um Lebensmitteltransporter und Hilfsgüter ins Land zu bringen. Eine weitere Aufgabe besteht in der Demobilisierung der Rebellen- und Regierungsparteien und in dem ehrgeizigen Ziel eine gemeinsame Armee aufzubauen. Eigenständiges Leben erweist sich nach Jahren der Hilfe von außen als schwierig und dennoch lässt sich hoffen, da Vergeltung und Schuldzuweisung auf beiden Seiten kein Thema sind.
Bemerkung: unverständlich, zu schreckliche Bilder für Kinder, gutes Infomaterial für "Einsteiger"
| Schlagwort: | Kriegsfolgen |
| Autor: | Stella Tinbergen |
| Genre: | Dokumentation, ca. 60 min., deutsche Kommentare/Übersetzung |
| Herkunft: | 1994, Produktion des ZDF/3 Sat |
1980 schließen sich einzelne Fraueninitiativen genossenschaftlich zusammen, um Gemeinschaftsfelder zu bewirtschaften. Das eigentlich fruchtbare Land Mosambik wird durch die Rebellengruppe Renamo schwer gebeutelt, jegliche Infrastruktur wird zerstört. Genossenschaftliche Arbeit bietet vor allem für allein erziehende Mütter, die einzige Chance ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Die steigende Mitgliederzahl lässt sich nur noch durch den Zusammenschluss zu einem Dachverband koordinieren.
Die Frauen erfahren durch ihre Arbeit gesellschaftliche Anerkennung, entwickeln Selbstbewusstsein und werden zu einem wichtigen Träger der eigenen gesellschaftlichen Entwicklung.
Bemerkung:
sehr interessant wegen Geschlechterverhältnis und Darstellung der Kooperativen als Träger des Entwicklungsprozesses.
Für Kinder nicht geeignet und leider schon etwas alt
| Schlagwort: | Frauenkooperative |
| Autor: | Walter Koch & Hildegard Heins-Felinger |
| Genre: | Dokumentation, ca. 40 min., deutscher Kommentar |
| Herkunft: | Maputo, UNDA-Film, 1990, hergestellt im Auftrag Misereors |
Nach der Befreiung vom Joch der portugiesischen Kolonialherren, nach Marxismus und Bürgerkrieg, versucht Mosambik unter seiner demokratisch gewählten Regierung das Land für den Tourismus zu öffnen und Investoren ins Land zu holen. Ein Großteil davon kommt aus dem einst verfeindeten Nachbarland Südafrika. Es herrscht Aufbruchstimmung im Land, die Perestroika unter Palmen gibt - trotz berechtigter Proteste der Kleinbauern - Anlass zur Hoffnung. Rainald Becker schildert in seiner spannenden Reportage die positiven Bemühungen Mosambiks beim Aufbau, aber auch deren negativen Folgen für die Bevölkerung.
Bemerkung:
gut ist die kritische Sicht auf Entwicklungen von Arm und Reich. Film beginnt bei 10347' (nach "Der verendete Krieg")
| Schlagwort: | Tourismus |
| Autor: | Rainald Becker |
| Genre: | Reportage, ca. 30 min. |
| Herkunft: | Süddeutscher Rundfunk, 1997 |
Ein kleiner Junge lebt und arbeitet bei seinem Onkel und erfährt von dessen großen Julia, die ihn vor vielen Jahren verließ, um mit einem anderen Mann im Dorf zusammen zu leben. Von diesem wird sie scheinbar täglich geschlagen und das Dorf sieht sich nicht ermächtigt, einzugreifen, bis dann eines Tages…
Bemerkung:
schön gemacht aber etwas platte, unglaubwürdige Geschichte, nicht für Kinder, da englische Untertitel
| Schlagwort: | Liebe/Erwachsenwerden/Gewalt gegen Frauen |
| Autor: | Joao Ribeiro/Mia Couto |
| Genre: | Kurzfilm, 26 min., englischer Untertitel |
| Herkunft: | Mosambik, 1997, Co-Produktion Ebano Multimedia/South Africa Broadcasting Corporation, Teil der Serie: "Africa Dreaming" |
Es ist Realität, dass in Mosambik von Norden bis Süden dieses Landes am Indischen Ozean, täglich Menschen
jeden Alters und Geschlechts verschleppt, gefoltert, verstümmelt und ermordet werden. Doch in diesem Inferno wächst ein noch größeres Verbrechen: Kinder werden mit großer Brutalität zu Mördern gedrillt; sie werden dazu gebracht, die Zivilbevölkerung zu terrorisieren und zu massakrieren, selbst ihre Eltern und Geschwister zu töten, ihre Häuser und Dörfer anzuzünden. Zu Mordinstrumenten gemacht, sind diese Kinder von Mosambik wie eine Anklage, die sich an das schlechte Gewissen der Menschheit richtet. Aber in den Medien der Welt wird all das verschwiegen. Warum? Ist dieses Schweigen über den nicht erklärten Krieg nicht auch ein Verbrechen? Warum dieses Schwiegen? Wird verschwiegen, weil es sich bei den missbrauchten Kindern um schwarze Kinder handelt? Oder, weil es sich um ein afrikanisches Land handelt, das den Mut besaß, gleich nach seiner Unabhängigkeit gegen die Apartheid zu kämpfen? Oder, weil Südafrika hinter all dem Blutvergießen steht? (Calane da Silva)
Bemerkung:
Der Film beginnt mit einem spielfilmartigen, dramatischen
Intro, u.a. mit Bildmaterial über Leichen, ausgebrannte Busse etc. Die Dokumentation schildert anhand vieler Interviews das Leben der Kindersoldaten. Geeignet möglicherweise ab 16. Jahre (Ende Sek.I/Sek.II.).
| Schlagwort: | Kindersoldaten |
| Autorinnen: | Margareta Heinrich, Margit Niederhuber |
| Genre: | Semidokumentation, Dt. Kommentar/Untertitel, 90 min. |
| Herkunft: | Mosambik, Produktion: Extrafilm, Wien |
Wenn der Regen ausbleibt, beginnt der Kampf ums Wasser. Die Frauen stehen stundenlang Schlange für einen Eimer Wasser. Fällt die Pumpe aus, weil sie defekt oder der Brunnen leer ist, rennen die Frauen zur nächsten Pumpe, wo sie sich wieder ganz hinten anzustellen haben. Übernachtet wird beim Brunnen, sonst geht der Platz in der Reihe verloren. Wessen Eimer erst am Abend gefüllt wird hat die Wahl: noch einmal im Freien zu übernachten und die Familie warten zu lassen oder in der Dunkelheit nach Hause zu gehen und zu riskieren, von einer Schlange gebissen oder von Skorpionen gestochen zu werden. In diesem Film spielen mosambikanische Frauen ihr eigenes Leben. Auf eindrucksvolle Weise erhält man Einblick in den mühevollen Alltag dieser Menschen.
Bemerkung:
Auf Moderation/Kommentare wurde größtenteils verzichtet; geeignet für Sek. I/II, veranschaulicht durch Bezug auf eine spezielle Familie (Vater ist bei der Jagt im Busch, weshalb Mutter ihre Kinder alleine zu Hause lassen muss, um Wasser zu holen. Als sie endlich einen Eimer erkämpft hat, macht sie sich noch in der Nacht auf den Heimweg. Bei Tagesanbruch erreicht sie das Haus und ihre Familie ist zunächst versorgt, bis sie erneut große Strapazen auf sich nehmen muss - für den nächsten Eimer Wasser.)
| Schlagworte: | Grundbedürfnisse/Wasser |
| Autor: | Licinio Acevedo |
| Genre: | Dokumentarfilm, 31 min., geeignet ab 12 Jahren, Deutsch untertitelt |
| Herkunft: | Mosambik, Ebano Multimédia, 1969/1999, 1999 Österreichische EZ - BAOBAB |
Troeller schildert in seiner Dokumentation die
Entstehungshintergründe und die Auswirkungen des Krieges unter besonderer Berücksichtigung der Situation der Kinder. Die Renamo zerstört schulische Infrastruktur, verschleppt Kinder, um sie als Kindersoldaten zu benutzen…
Troeller resumiert, dass das Thema Apartheid auch heute noch impliziter Bestandteil im Prozess der "Verwestlichung" sei ("Die Rituale sind die der Weißen")
Bemerkung:
Die ersten paar Minuten fehlen, sehr informativ, da viele Interviews, Sek. I/Sek. II
| Schlagworte: | Krieg |
| Autor: | Gordian Troeller |
| Genre: | Dokumentation, Dt. Kommentar, ca. 40 min |
Nach Schätzungen von Experten wurden in dem 17 Jahre dauernden Bürgerkrieg in Mosambik bis zu 100.000 Kinder als Soldaten missbraucht. Das internationale Recht verbietet zwar den Einsatz von Kindern unter 15 Jahren in bewaffneten Konflikten, aber immer mehr Regierungen und Widerstandsbewegungen der Dritten Welt setzen Kinder ein: als unscheinbare Späher, als Kanonenfutter beim Aufspüren von Minen und als leicht manipulierbare und gehorsame Kämpfer. Die Reportage schildert die Bemühungen internationaler Hilfsorganisationen in Afrika, Kindersoldaten zu entwaffnen, traumatisierte Kinder zu therapieren und sie wieder in die Gesellschaft zu integrieren (und Reintegration durch traditionelles Reinwaschungsritual).
Bemerkung:
Dokumentarisches Pendant zum Kurzfilm "From the Ashes". Sehr interessant, besonders auch ein Interview mit einer liberianischen Rebellengruppe (!!). Teil zu Mosambik beginnt bei 18". Sek. I/Sek. II
| Schlagwort: | Kindersoldaten in Liberia und Mosambik |
| Autoren: | Martin Weiss, Arndt Wittenberg |
| Genre: | Dokumentation, 30 min., deutsche Kommentare |
| Herkunft: | Sendung des Bayrischen Rundfunks (Europa und die Welt, 1995 |
Der Film porträtiert, wie die Bewohner eines kleinen Dorfes im Süden Mosambiks mit den Wunden der Vergangenheit umgehen - Brüder, die im Krieg an verfeindeten Fronten gegeneinander kämpfen mussten, ein Mann, der als Renamo-Kämpfer im Busch lebte. From the Ashes zeigt, wie die Protagonisten auf ihre ganz persönliche Art und Weise versuchen, die Vergangenheit und die eigenen Missetaten zu verarbeiten. Durch spirituelle Hilfe oder durch Hilfe traditioneller Heiler sollen ihre Seelen rein gewaschen werden und eine Reintegration in die dörfliche Gemeinschaft möglich werden.
Bemerkung: Film verdeutlicht sehr schön traditionelles afrikanisches Glaubenssystem und Kultur! Da mit engl. Untertitel, nicht für Kinder geeignet
| Schlagwort: | Spirituelle Verarbeitung des Krieges |
| Autor: | Karen Boswall |
| Genre: | Kurzfilm, 26 min., engl. Untertitel |
| Herkunft: | Mosambik, 1999, Produzent: Joao Ribeiro, Cinelandia |
Minenproblematik wird anhand von Beispielen in Kambodscha und Mosambik verdeutlicht.
Bemerkung:
Beispiel Mosambik beginnt in der 16. Minute. Film für Erwachsene interessant, aber vielleicht ist Minenproblematik schon zu abgenutzt??
| Schlagwort: | Minen |
| Autoren: | Christian Dezer, Jens Monath, Claus Richter |
| Genre: | Dokumentation, ca. 45 min. |
| Herkunft: | Produktion: Christoph von Hennet, ZDF 07.12.1994 |
Mosambik im Südlichen Afrika im Jahre 1 nach dem
Friedensabkommen in Rom. Nach 15 Jahren schrecklichem Krieg schweigen glücklicherweise die Waffen. Dieser Krieg hat ebenso wie der portugiesische Kolonialismus zuvor tiefe Wunden hinterlassen: verwüstetes Land, unzählige Tote und Verstümmelte, auseinander gerissene Familien, zerstörte Infrastruktur, eine Jugend, die nur den Krieg kennt. Nach den Umbrüchen in Südafrika und der übrigen Welt ist im Oktober 1992 ein Abkommen möglich geworden und die Menschen wollen sehnlichst Frieden. Aber werden die Bedingungen das zulassen? Millionen von Landminen, große Arsenale an Waffen, riesige Schulden, Hunger und Armut, der Erwartungsdruck der Bevölkerung, von außen, also der Weltbank und den Unterstützerländern aufgezwungene Wirtschafts- und Demokratievorstellungen, sind eine ständige Bedrohung der Hoffnung auf Frieden. Die UNO hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Friedensprozess zu unterstützen und im Gegensatz zu anderen Ländern hier mit einigem Erfolg. Es ist aber zu befürchten, dass sie sich nach den für Herbst 1994 geplanten Wahlen zu schnell wieder zurückzieht.
Bemerkung:
Geeignet für Schüler Ende Sek.I/ Sek.II, nicht jünger, weil teilweise erschreckende Bilder
| Schlagworte: | Minen/Entwaffnung |
| Autoren: | Sigi Mutschler, Georg Burkart |
| Genre: | Dokumentation, Version mit Originalton und mit Übersetzung vorhanden, ca. 30 min. |
| Herkunft: | Mosambik, 1994, Produktion Mediengruppe Schrägspur, gefördert durch Moordinierungskreis Mosambik, Bielefeld |
Ein Mosambikaner, der im Rahmen der damaligen Kooperationsverträge zwischen Mosambik und der ehemaligen DDR der 70er Jahre als Schüler nach Dresden kam, wird 1994 in einer Straßenbahn angegriffen und tödlich verletzt.
Bemerkung:
relativ schlechte Filmqualität, interessant wegen einzelner Interviews und des Besuchs der Eltern des Opfers in Mosambik
| Schlagwort: | Fremdenfeindlichkeit |
| Autor: | Monika Hielscher, Matthias Heeder |
| Genre: | Dokumentation, 54 min. (6' fehlen) |
| Herkunft: | Dresden/Mosambik, 1994, NDR, gefördert vom Hamburger Filmbüro, der Filmförderung Sachsen und dem Filmbüro NW |
Die Dokumentation beschreibt Aspekte der Strukturanpassungsprogramme und deren Auswirkungen auf afrikanische Familien und auf die Situation der Frauen.
Bemerkung: Zwar schon etwas veraltete Thematik aber interessant und erklärend gemacht.
| Schlagwort: | Folgen der Strukturanpassungsprogramme |
| Autor: | Ghideon Musa |
| Genre: | Dokumentation, ca. 45 min., englisch |
| Herkunft: | Visafric Production for All Africa Conference of Churches, 1992 |
Land im Kriegszustand, Gewalttaten der Renamo, Umstände in den Flüchtlingslagern, Hungersnot & Krankheiten, durch die Renamo zerstörte Infrastruktur, Augenzeugenberichte über Massaker (Pater: kurze Zeit nach geschilderter Gewalttat verbreitet die Renamo die bewusste Falschmeldung, die Angriffe auf die Zivilbevölkerung seien von Regierungstruppen initiiert worden. Der von außen gelenkte Terror wird als Bürgerkrieg dargestellt, um somit den Beweis zu führen, dass sich die schwarze Bevölkerung nicht selbst regieren könne und die Apartheid auch außerhalb Südafrikas zu verteidigen); Schulpartnerschaft Lennestadt liefert persönlich Hilfsgüter, Schüler fordern internationalen politischen Druck auf Südafrika
Bemerkung:
Interessant wegen vieler Interviews, geeignet etwa ab 14 Jahren
| Schlagwort: | Krieg/Schulpartnerschaftsprojekt |
| Autor: | Siegfried Pater |
| Genre: | Dokumentation, 24 min., deutsche Übersetzung |
| Herkunft: | Maputo/Bonn, 1987/1990, gefördert von der Informationsstelle Südliches Afrika (issa), Bonn und vom Koordinierungskreis Mosambik (KKM), Bielefeld, |
| Buch zum Film: | S. Pater, Zum Beispiel Mosambik; Lamuv-Verlag, Göttingen 1988 |
Hoyerswerda im September 1991: Das war nicht nur Auftakt zum offenen BRD-Rassismus, staatlich geschürt und auf der Straße umgesetzt. Für viele VertragsarbeiterInnen der ehemaligen DDR war dies der Endpunkt ihres Aufenthalts. Der Einigungsvertrag hatte sie bereits rechtlich ausgegrenzt, und Betrugsmanöver der örtlichen Betriebsleitung haben zum Pogrom-Klima beigetragen. Manuel Alexandre Nhacuton war einer von 18.000 mosambikanischen VertragsarbeiterInnen der ehemaligen DDR. 1983 kam er nach Lauchhammer und begann eine Ausbildung zum Betriebsschlosser. 1986 nach Hoyerswerda versetzt, lebte und arbeitete er dort bis September 1991. Nach dem Pogrom gegen die ansässigen MosambikanerInnen und VietnamesInnen sowie gegen Flüchtlinge verließ er die Stadt, ging nach Berlin. Im Herbst 1992 verlor er die letzten Aufenthaltsrechte. Von den einstmals 18.000 MosambikanerInnen leben jetzt nur noch wenige hundert in Deutschland, unabgesichert und unter halblegalen Umständen. In der Art eines Gedächtnisprotokolls schildert Manuel Alexandre die von ihm erlebten Arbeits- und Lebensbedingungen, den alltäglichen Rassismus, erzählt von deutschen KollegInnen und NachbarInnen, von den Praktiken des Lohnraubs durch die Betriebsleitung, und schließlich von Pogrom und Ausweisung. Aufnahmen aus Hoyerswerda, aus der Sicht der Angegriffenen, ergänzen die Schilderung.
Bemerkung:
teilweise wird altes Film- und Fotomaterial benutzt, aber der Film bleibt dennoch ohne viel Aktion; Geschichte sehr interessant aber für Schulen als Thema zu speziell und langatmig
| Schlagwort: | Vertragsarbeiter der ehemaligen DDR |
| Autoren: | Helmut Dietrich, Julia Oelkers, Lars Maibaum |
| Genre: | Dokumentation, Gedächtnisprotokoll, 25 min. |
| Herkunft: | Hoyerswerda 1991, Produktion: autofocus, Oranienstraße 45, Berlin |
Eine ältere Frau wird nach dem Tod ihres Mannes beschuldigt, Unglück über die Familie zu bringen und böse Geister in sich zu tragen. Sie wird von ihrem Sohn und dessen Frau aus dem Haus verbannt und zu ihrer weit entfernt lebenden Tochter geschickt. Erschöpft kommt sie dort an und steht auch hier unter der Missgunst ihres Schwiegersohns. Dieser verstärkt durch heimtückische Tricks den Verdacht der Hexerei. Langsam beginnt die alte Frau selbst daran zu glauben, Unglück über ihre Liebsten zu bringen und verlässt die Familie ihrer Tochter. Völlig ausgehungert trifft sie auf ihrem Wege einen Kokusnussverkäufer, der ihr hilft sie und ihre Tochter wieder zusammenzuführen und den Spuk aufzulösen.
Bemerkung:
für Kinder nicht verständlich, zu langatmig etc. Für Erwachsene interessant, weil es den Mystizismus in Afrika beschreibt
| Schlagwort: | vermeintlicher Hexenzauber einer Witwe |
| Autor: | Sol de Carvalho |
| Genre: | retrospektiver Spielfilm, ca. 55 min., englischer Untertitel |
| Herkunft: | Promarte Cinema & Video |
Als 1975 die sozialistische Frelimo die Regierung Mosambiks übernimmt, ist die SED ein willkommener Partner. Es werden Kooperationsverträge unter anderem im Bildungssektor geschlossen. In Stassfurt entsteht die "Schule der Freundschaft", in der 900 mosambikanische Kinder eine technische Ausbildung erhalten und im Geiste des Kommunismus erzogen werden. Ziel ist es, diese Kinder nach Beendigung der Schule zurück nach Mosambik zu schicken, wo sie als technische und sozialistische Fachkräfte einen Beitrag zur Entwicklung ihres Landes leisten sollen. Das Experiment scheitert allerdings am Krieg in Mosambik, der jegliche industrielle Infrastruktur und damit Arbeitsplätze für die Stassfurter Schüler zerstört. Der Film wandelt auf den Spuren ehemaliger Schüler, die teilweise nach Mosambik zurückgekehrt sind oder sich ein Leben in Deutschland aufgebaut haben.
Bemerkung:
super interessant und toll gemacht, man lernt viel über Zusammenhang Blockkonfrontation und Entwicklungsländer, interessante Interviewpartner mit unterschiedlichen "Verbleibsgeschichten"
| Schlagwort: | DDR-Mosambik-Kooperationen |
| Autoren: | Uta Rüchel, Rüdiger Disselberger |
| Genre: | Dokumentation, ca. 30 min., deutsch kommentiert |
| Herkunft: | Stassfurt, Ursendung: 07.05.2003 im MDR |